Wer sind wir?
Wir sind alle junge Menschen, die grösstenteils aus der Region Schaffhausen und Umgebung kommen. Du darfst aber auch mitmachen, wenn du nicht aus dem besten Kanton der Schweiz kommst. Als Kind der Musikschule MKS gross geworden, sind wir mittlerweile erwachsen und als Verein chorisma – Junger Chor Schaffhausen selbständig.
Wir singen mit sehr viel Begeisterung so ziemlich alles, was es so an Chorliteratur gibt. Ob Pop- oder Musical- Arrangements, Werke von Bach oder skandinavische Volkslieder, unsere Notenmappen haben schon einiges erlebt.
chorisma probt projektbasiert – das heisst, wir erarbeiten jeweils ein Programm, das meistens ein Thema hat. So haben wir schon Programme zum Thema «Liebe» oder «Heimat» einstudiert, aber auch ein ganzes Programm der Kirchenmusik gewidmet.
Schau doch mal, was unser nächstes Projekt so bringt.
unsere Chorleitung
Anna-Barbara Winzeler
Leyla Huber
unsere Geschichte
Die Gründung — An diesem Datum gründeten 24 Sänger:innen des Jugendchor II der Singschule der Musikschule MKS Schaffhausen den Verein «Pro Chorisma». Abgesehen davon, dass ihnen ihr Chorname etwas zu sperrig war, hatten sie sich für die Schaffung eines neuen Chorangebots der MKS eingesetzt. Der Verein sollte dieses Angebot mit Namen chorisma in der Organisation unterstützen. Geleitet wurde chorisma wie bisher im Jugendchor II von Hans-Jörg Ganz. Anna-Barbara Winzeler, Remo Weishaupt und Mirjam Wernli fungierten als Chorassistenz. Das im Gründungsprotokoll festgehaltene, längerfristige Ziel «einen eigenen Chorverein zu gründen» sollte vier Jahre später Realität werden.
Wunder gescheh’n — Unter diesem Titel fand in der katholischen Kirche Neuhausen das erste Konzert von chorisma statt, damals noch unter dem Namen «Schaffhauser Jugendchor chorisma». Die bis auf den letzten Zusatzstuhl besetzte Kirche wurde beim Auszug von Wunderkerzen erleuchtet; der Funken war bei Publikum und Sänger:innen übergesprungen.
Pandemie. Was war nicht alles geplant: ein neues Programm zum Thema «Seele» und ein Auftritt in Tübingen fielen dem Virus zum Opfer. Die Zoomproben sorgten bei einigen für ein nachhaltig gestörtes Verhältnis zu Bach und wurden schnell aufgegeben. Kaum gegründet, musste der Chor erst einmal schweigen.
Im ersten Konzert nach den Lockdowns führte chorisma sein Publikum während gut einer Stunde in der Steigkirche mit Liedern von Sonnenuntergang zu Sonnenaufgang durch die Nacht. Einstudiert wurde das Programm während einer intensiven Probewoche mit Abendproben und einem Probenwochenende in Romanshorn.
Und wieder klappte es nicht mit dem Konzert in Tübingen. Stattdessen führte chorisma eine Neukomposition des Schaffhausers Urs Pfister auf der Grundlage bekannter Schweizer Weihnachtslieder in der Steigkirche zum Dreikönigstag auf.
Hans-Jörg Ganz prägte viele Sänger:innen von chorisma von klein auf. Mit einem Best-of aus den letzten Jahren wollte chorisma unter dem Konzerttitel «trag mi wind» Abschied nehmen von ihm als Chorleiter und die gemeinsame Zeit feiern. Leider wurde der Abschied etwas gar schnell zum Neuanfang: Da Hans-Jörg krank ausfiel, sprang Anna-Barbara ein und meisterte das Konzert mit Bravour.
Zum Glück war vielen ein anderer Abschied vergönnt: Hans-Jörg leitete die Aufführung des Musicals «sagenhaft» im Stadttheater. Nachdem 2016 das Musical «Arielle» viele Sänger:innen so zusammenschweisste, dass später chorisma daraus wurde, waren auch bei diesen Auftritten einige dabei.
Das ereignisreiche Jahr 2022 hatte noch ein weiteres Highlight zu bieten: chorisma brachte in den Kirchen Siblingen und Herblingen das erste Programm unter der neuen Co-Leitung durch Jessica Marty und Anna-Barbara Winzeler zur Aufführung. Passend zum Anlass sang der Chor «Songs of Joy».
Danach wurde es sowohl gruselig als auch schaurig schön. Anna-Barbara's Bachelorprojekt «Scary Stories» brachte das Publikum in Stein am Rhein und Neuhausen zum Schaudern.
Natürlich konnte sich chorisma die ersten Schaffhauser Kulturtage nicht entgehen lassen. Unser Programm bestand aus einem Auftritt im Museum Allerheiligen, dem kollektiven Besuch des Palko Muski!-Konzerts und der Mitgestaltung der Abschlussfestlichkeiten auf dem Munot.
Der Verein «Pro Chorisma» führte seit seiner Gründung regelmässig Jahresversammlungen durch und organisierte bereits einen grossen Teil des Chors chorisma. Die diesjährige Jahresversammlung war speziell, da der Unterstützungsverein nun endlich zum Chorverein wurde und sich zu «chorisma - Junger Chor Schaffhausen» umbenannte. Immer noch in gutem Kontakt mit der MKS war chorisma von nun an vollkommen eigenständig unterwegs.
Mit einer bühnenreifen Perfomance wagte sich chorisma auch auf eine ebensolche: In der Bachturnhalle wurde mit Songs aus Musical und Pop eine klischierte Liebesbeziehung aufgeführt. Es scheint gelungen zu sein, schrieb die SN doch von einem «Hauch von Hollywood» in Schaffhausen.
Was verbinden wir eigentlich mit Heimat? Die Sänger:innen von chorisma stellten sich diese Frage in musikalischer Hinsicht und daraus entstanden die Stücke des Programms «Haamet», das in Stein am Rhein, der Waldfriedhofskapelle und einer Sägerei in Wilchingen aufgeführt wurde.
Für einmal ging chorisma nicht nur nach den Proben, sondern auch fürs Konzert in die Beiz. Einstudiert an einem verlängerten Probenwochenende im schönen Bündner Brigels, brachten die Sänger:innen die Kulturbeiz Hirschen in Merishausen, die Fassbeiz und die Haberhausbühne mit Trinkliedern aller Art zum klingen (und schwanken).
Früher zog es wohl den einen oder die andere nach einem etwas ausführlicheren Beizengang in die Kirche. Vielleicht nicht ganz so fromm, doch mit grosser Begeisterung für Kirchenmusik durch die Epochen tat es chorisma gleich und lud zum grossen Konzert in den
St. Johann. Benjamin Graf ersetzte in diesem Projekt die nur widerwillig ziehen gelassene Jessi.